Rossbacher

Rossbacher – Tradition liegt im Trend

1897 gründete Adolf Wunderlich als erst 19-Jähriger eine Likörfabrik und komponierte die Kräuterspezialität Rossbacher, die eine Erfolgsgeschichte sondergleichen schreiben sollte. Ausgesuchte Kräuter, Wurzeln und Beeren werden nach dem überlieferten Rezept sorgfältig hergestellt – die Zusammensetzung ist ein streng gehütetes Geheimnis. Der einzigartige Geschmack steht für ein Traditionsprodukt, das auch modernen Getränketrends entspricht: Mit intensiven Kräuternoten und dezenter Süße schmeckt Rossbacher pur genauso wie auf Eis oder mit etwas Zitrone, Tonic oder Soda.

Um den Rohstoffen ihre wertvollen Inhalte zu entziehen, ist ein aufwendiger Prozess notwendig, bei dem drei Verfahren zum Einsatz kommen: Mittels Mazeration werden Geschmacks- und Wirkstoffe ausgelaugt, während Kräuter, Wurzeln und Beeren in einer Alkohol-Wasser-Mischung eingeweicht sind. Bei der Perkolation wird eine Alkohol-Wasser-Mischung durch die Kräuter geleitet. Und bei der besonders wirkungsvollen Destillation werden Kupferkessel durch Dampf erhitzt, der Alkohol samt Kräuteraromen steigt auf und wird durch Abkühlung wieder in flüssigen Zustand versetzt.

Schon die Ägypter schätzten Mixturen aus Bitterstoffen, Pflanzen und Kräutern vor dem Essen. Über die Geschmackspapillen der Zunge wird die Sekretion der Magensäfte angeregt, so helfen Kräuterliköre, die Verdauung zu fördern. Erste Rezepte von Magenbittern stammen aus dem Jahre 1050, Anfang des 19. Jahrhunderts erlebten alkoholische Bitter eine Renaissance – und heute sind sie wieder voll im Trend. Bestimmend für unsere Zeit ist die Rückbesinnung auf alte Werte, damit verbunden ist die Wiederentdeckung alter Hausmittel. Und dazu zählt eben auch der Rossbacher: eine Spirituose, die sich der Heilkräfte der Kräuter bedient und gleichzeitig ein Geschmackserlebnis bietet.


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